Industrielle Rohrleitungsanlage mit Messinstrumenten und Ventilen

Hydraulische Fachplanung nach WHG und DIN

Wir modellieren Fluid-Struktur-Interaktionen, führen Spannungsanalysen nach DIN EN 13480 durch und weisen die Betriebsfestigkeit von Rohrleitungen in Wasserschutzgebieten nach. Unsere Gutachten sind bei Wasserbehörden anerkannt.

DIN 19700Stauanlagennachweise
DIN EN 13480Rohrleitungsspannung
WHG § 62Gewässerschutz

Leistungsversprechen

Präzise Hydraulik – normgerecht und nachweisbar

Unsere Kernkompetenzen für Ihren Anlagenbau unter WHG und DIN
1

CFD-gestützte Strömungsmodellierung

Wir simulieren institutionäre Strömungsvorgänge in Rohrleitungen und offenen Gerinnen. Die Modelle liefern belastbare Daten für den Nachweis der Standsicherheit nach DIN 19700 und DWA-M 119.

Einsatz in Genehmigungsverfahren und Bestandsbewertung
2

Spannungsanalyse nach DIN EN 13480

Für Rohrleitungen in Wasserschutzgebieten führen wir den doppelten Sicherheitsnachweis nach WHG durch. Die Berechnung umfasst Druckstöße, Temperaturwechsel und Erdbebenlasten.

Nachweis der Betriebsfestigkeit unter dynamischer Belastung
3

Fluid-Struktur-Interaktion (FSI)

Durch Kopplung von Strömungs- und Strukturmechanik decken wir Wechselwirkungen auf, die in getrennten Berechnungen unsichtbar bleiben. Das reduziert das Risiko von Schäden an Armaturen und Halterungen.

Ganzheitliche Betrachtung für kritische Anlagen
4

WHG-konforme Dokumentation

Wir erstellen die erforderlichen Nachweise für die Wasserbehörde: von der hydraulischen Berechnung bis zur Spannungsanalyse. Die Unterlagen sind prüffähig und folgen den Vorgaben des Wasserhaushaltsgesetzes.

Rechtssichere Grundlage für Ihre Anzeige
5

Optimierung von Tosbecken und Energieumwandlung

Mit numerischen Modellen nach DWA-M 119 verbessern wir die Energieumwandlung in Entlastungsanlagen. Die Simulation ersetzt teure physikalische Modellversuche und liefert präzise Ergebnisse zur Sohlschubspannung.

Kosteneffiziente Planung von Hochwasserentlastungen
6

Bestandsaufnahme und Sanierungsplanung

Wir bewerten bestehende Anlagen hinsichtlich ihrer hydraulischen Leistungsfähigkeit und Standsicherheit. Auf Basis der Analyse entwickeln wir konkrete Maßnahmen zur Ertüchtigung nach aktuellem Regelwerk.

Zukunftssichere Investition in Ihre Infrastruktur

Projektanfrage stellen

Fordern Sie eine unverbindliche Erstberatung zu Ihrem Vorhaben im Bereich Fluidtechnik und Anlagencompliance an. Wir prüfen die Anwendbarkeit der relevanten DIN-Normen und WHG-Auflagen.

Technische Nachweise und Simulationen

Hydraulische Prüfstände und Berechnungsbelege

CFD-Simulation einer Rohrleitung
CFD-Modellierung

Druckstoßanalyse nach DIN EN 13480

Transiente Strömungssimulation einer Kühlwasserleitung in einem Chemiepark. Nachweis der Betriebsfestigkeit unter dynamischer Belastung und Dokumentation gegenüber der Wasserbehörde.

Spannungsanalyse Rohrleitung
Spannungsanalyse

WHG-konformer Rohrleitungsbau

Fluid-Struktur-Interaktion (FSI) für eine Rohrleitung in einem Wasserschutzgebiet. Berechnung von Druckstößen, Temperaturwechseln und Erdbebenlasten nach WHG.

Tosbecken Simulation
Entlastungsanlage

Tosbeckenoptimierung nach DWA-M 119

Vergleich von physikalischen Modellversuchen mit OpenFOAM-Simulation für einen Neubau im Sauerland. Energieumwandlung und Sohlschubspannungen im Fokus.

Stauanlagenmodellierung
Stauanlagen

DIN 19700: Hydraulische Nachweise

3D-CFD-Modellierung eines Überfallbauwerks im Harz. Transiente Strömungssimulation bei Hochwasserereignissen und Grenzzustände der Tragfähigkeit.

Rohrleitungsprüfung
Prüfstand

Druckprüfung nach WHG

Statische und dynamische Druckprüfung einer Prozesswasserleitung. Nachweis der Dichtheit und Betriebsfestigkeit gemäß Wasserhaushaltsgesetz.

Numerische Strömungssimulation
Numerik

Gitterstudie und Turbulenzmodellierung

Systematische Untersuchung der Gitterauflösung für Tosbeckensimulationen. Empfehlungen zur Turbulenzmodellierung für industrielle Entlastungsanlagen.

Häufige Fragen zur hydraulischen Fachplanung

Wir beantworten die wichtigsten Fragen zu Strömungssimulationen, Rohrleitungsnachweisen und den Anforderungen des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG). Die Antworten sind praxisnah formuliert und ersetzen keine individuelle Beratung.

Die folgenden Punkte decken die typischen Unsicherheiten ab, die uns in der täglichen Zusammenarbeit mit Ingenieurbüros und Betreibern begegnen.

Wann ist eine CFD-Simulation statt einer analytischen Berechnung erforderlich?

Eine numerische Strömungssimulation wird notwendig, wenn die Geometrie komplex ist (z. B. Krümmer, Umlenkungen, Einbauten) oder instationäre Effekte wie Druckstöße oder Schwallwellen relevant sind. Die DIN 19700 und das DWA-M 119 empfehlen CFD-Verfahren für Nachweise an Stauanlagen, wenn vereinfachte Ansätze die Lasten nicht ausreichend abbilden. Wir setzen OpenFOAM und kommerzielle Löser ein, je nach geforderter Genauigkeit und Projektbudget.

Welche Normen sind für WHG-konforme Rohrleitungen maßgebend?

Für den Nachweis der Betriebsfestigkeit von Rohrleitungen in Wasserschutzgebieten ist die DIN EN 13480 (Metallische industrielle Rohrleitungen) die zentrale Regel. Ergänzend fordert das WHG in § 62 einen doppelten Sicherheitsnachweis bei Leckagerisiko. Wir kombinieren die Spannungsanalyse nach DIN EN 13480 mit einer Fluid-Struktur-Interaktion (FSI), um dynamische Lasten aus Druckstößen und Temperaturwechseln zu erfassen. Die Dokumentation muss der Wasserbehörde nachweisbar vorliegen.

Wie läuft ein typischer Nachweis für eine Entlastungsanlage ab?

Zunächst erfassen wir die hydraulischen Randbedingungen (Bemessungshochwasser, Abflusskurve). Dann erstellen wir ein 3D-Modell des Tosbeckens oder des Grundablasses. Die Simulation liefert Geschwindigkeitsfelder, Sohlschubspannungen und Energieumwandlung. Die Ergebnisse werden mit den Grenzwerten aus DWA-M 119 und DIN 19700 abgeglichen. Bei Abweichungen optimieren wir die Geometrie (z. B. Endschwelle, Beruhigungsstrecke) iterativ. Der gesamte Prozess ist innerhalb von vier bis sechs Wochen abgeschlossen.

Welche Daten müssen wir als Betreiber für eine Simulation bereitstellen?

Sie benötigen einen Lageplan mit Rohrtrassen, Nennweiten, Werkstoffen und Isometrien. Für die hydraulische Randbedingung sind Volumenströme, Drücke und Temperaturprofile über den Betriebsbereich hilfreich. Bei Bestandsanlagen sind zusätzlich Prüfprotokolle aus wiederkehrenden Prüfungen nach BetrSichV relevant. Wir unterstützen Sie bei der Aufbereitung der Daten und erstellen bei Bedarf ein digitales Geländemodell aus Ihren Bestandsplänen.

Können Sie auch kurzfristige Gutachten für Behördenanfragen erstellen?

Ja, wir bieten eine Express-Bewertung auf Basis vorhandener Unterlagen innerhalb von fünf Werktagen an. Dabei prüfen wir die Plausibilität der hydraulischen Nachweise und zeigen Lücken in der Dokumentation auf. Das Gutachten ist als Grundlage für die Stellungnahme gegenüber der Wasserbehörde geeignet. Für eine vollständige Neubemessung ist jedoch der reguläre Simulationsprozess erforderlich.

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